Unsere Gäste Sagen

Ich mache keinen Hehl daraus,
wir dachten das hier wird ein Graus.
Doch will ich euch jetzt nicht verwirren:
Denn jeder Mensch kann sich mal irren.

In den Kursen konnten wir lachen und spielen,
bis Manche fast vom Stuhle fielen.
Unsere Leiter waren super Leute,
sowohl gestern Morgen und auch heute.

Zur Ankunft wollte uns das Wetter schocken,
es schneite kalte, dicke Flocken.
Das Haus an sich ist rustikal;
beim Essen und Zimmer hatten wir freie Wahl.

Abends hatten wir Spaß wie nie
mit Werwolf, Singstar und Air Hockey.
Alles in Allem waren sie hippi toppi;
unsere Tage im Haus Pallotti!   (Luna Bullik)

Vinzenz Pallotti

Vinzenz PallottiGründer der Gemeinschaften vom Katholischen Apostolat

Am 21. April 1795 wurde Vinzenz Pallotti in Rom geboren, wo er sein ganzes  Leben verbrachte. Am 22. Januar 1850 starb er. Man nannte ihn den  Apostel von Rom und verehrte ihn schon zu Lebzeiten als Heiligen.

Warum?

Er brach aus den Dimensionen seiner begrenzten Zeit heraus und griff mit  seinen Träumen und seinen Ideen, mit seinen Wünschen und seinen Gedanken in die kommenden Jahrhunderte. Seine Dynamik ist atemberaubend, sein Traum der lebendige Jesus. Er träumt von einer Kirche ohne Zuschauer, von einer Welt aus dem christlichen Engagement der Liebe.

Es ist unglaublich, was Vinzenz Pallotti in den 32 Jahren seines Priesterlebens zur Tat bringen konnte.

Seine Phantasie war unerschöpflich, sein geheimer Impuls die immer drängende und lockende  Liebe Jesu. Er war Seelsorger und Lehrer, Beichtvater und Therapeut, Sozialhelfer und Sprecher der hilflosen Arbeiter, Redner und Prediger,  Berater für junge Theologen und verständnisvoller Helfer für Soldaten, Gefangene, Kranke, Freund der armen Leute und Gast bei Päpsten und  Kardinälen, Autor von Büchern und Schriften und tatkräftiger Anwalt der Missionen, Sozialarbeiter unter der armen Landbevölkerung und Organisator von Abendschulen und Handwerkergilden, Vermittler zwischen Priestern und Laien und Deuter der Zeit, Gründer von religiösen Gemeinschaften.

Vinzenz Pallotti war von Gott so ergriffen, dass seine Verherrlichung zum Motor  seines Lebens wurde. Er erfuhr Gott am größten und fruchtbarsten in  seiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit. Diese Liebe wurde zum  tiefsten Beweggrund im Leben des Heiligen. Im Rausch der Liebe schafft  Gott die Schöpfung und macht den Menschen zu seinem Bild und Gleichnis.

Jeder Mensch war ihm wichtig. Er solidarisierte sich mit jedem, der auf ihn  traf. Mit den Fröhlichen war er fröhlich, mit den Trauernden weinte er.  Er traf auf seinen vielen Wegen auch auf die Randgruppen der  Gesellschaft, alle nahm er an. Kranke und Behinderte, Zerlumpte und  Bettler, Ausgeflippte und Bedrohte, Soldaten und Verzweifelte, Gefangene  und Heruntergekommene, Trinker und Sünder trafen in ihm einen spontanen  und gütigen Priester.

Seine Mitte war Jesus, der Gott unter uns. Er erkannte in ihm den  menschgewordenen Gott. Er liebte in ihm den Freund, der den Vornehmen  und Armen, den Kindern und den Frauen, den Sündern und Dieben, den  Landstreichern und Dirnen, den Zöllnern und

Priestern das Heil und die Befreiung anbot. Es fesselte ihn der Gefährte, der  unsere Herzen brennen macht, zunächst auf dem Weg des Glaubens nach  Emmaus und weiter noch auf dem Weg unseres Lebens bis zur Vollendung.  Ihm folgte er total und radikal, von der Wurzel her, nach.

Er schrieb und betete: „Ich  möchte Speise für Hungernde sein, Kleidung für Nackte, Trank für  Dürstende, Stärkung für Schwache, weiche Federn der Ruhestatt für  Ermattete, Arznei und Gesundheit für Kranke und Lahme und Verstümmelte  und Taube und Stumme. Licht für geistige und leibliche Blindheit, Leben  für die Toten der Gnade. Gott, du bist ein Narr der Liebe!“

Das personelle Engagement für die Jugend

Vinzenz Pallotti „träumte von einer Kirche ohne Zuschauer, von einer Welt aus  dem christlichen Engagement der Liebe“. Vinzenz Pallotti wollte die  Mitverantwortung aller, besonders auch der Laien wecken und fördern.  Darum darf es bei uns Pallottinern kein Zufall sein oder Trend der Zeit  oder die Not des Priestermangels, wenn viele, die in der  Jugendbildungsarbeit des Jugendhofs Verantwortung tragen, Laien sind.

Weitere Informationen über Vinzenz Pallotti finden Sie hier: www.pallotti.de,

über die Pallottiner finden Sie weitere Informationen hier: www.pallottiner.org

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